Hamburger Abendblatt, 16.06.2002
"Swing, der Sound, der die Beine der Welt bewegt"
"Swing ist für mich unbändige Leidenschaft , Genusssucht, trotz schwieriger Umstände. Er hat viel mit Rebellion zu tun", sagt SWINGIN' SWANEE....
....Entstanden ist Swing im New Yorker Schwarzenviertel Harlem. Seine afroamerikanischen Wurzeln geben ihm seine rauhe und zugleich melodische Klangfarbe. Im schwierigen Verhältnis zwischen Schwarz und Weiß wurde swing die verbindende Sprache: Diese Musik der diskriminierten Minderheit spielten auch Weiße, und in den verrauchten Swing-Clubs, die den weißen Gangstern gehörten-der Mafia-, kam immer wieder Ballroom-Atmosphäre auf...."
Dynamite!, Frühjahr 2001
"....SWINGIN' SWANEE, smarte Swingexpertin und -aktivistin, hat wieder zugeschlagen. Auf ihrer zweiten Compilation gibt's gewohnt wilden, scharfen Swing aus den 30ern und 40ern....Ein Kleinod für Swingfans und Entdecker auf der Suche nach heißem Stoff. Ein grandioser Spaß!"
Die Welt, Hamburg Feuilleton, 17.09.1999
"Heiß und kantig dass es reibt und zieht"
"....Ob bei der Popkomm '99 in Köln oder auf Promotion-Tourneen durch Deutschland, SWINGIN' SWANEE ist der schillernde Shooting Star des aufblühenden Swing Revivals. In Fachkreisen ist sie seit Jahren schon eine Kultfigur, eine Institution in Sachen Musik der "Golden Era", der selbst Ikonen wie der Hamburger "Swing-Heini" Günter Discher Respekt zollen.
....Und sie will Geschichten erzählen, den Geist jener Zeit neu beleben und einige Leerstellen füllen. Letztere bezeichnen vor allem die größtenteils in Vergessenheit geratene Musik der Frauen. Die Big Band "International Sweethearts of Rhythm" beispielsweise, "Ina Rae Huuton and her Melodears" oder Lil Armstrong, die Frau des berühmten Louis, hat Swantle Harmsen für ihren ersten CD-Sampler "Wild Party" wiederentdeckt.....
...."Kein Swing ohne Blues" entgegnet die androgyne Schönheit all denjenigen, die diese Musik mit lockerer Schlagerseligkeit gleichsetzen....
...."Heiß und kantig", stellt SWINGIN' SWANEE fest, "dass es reibt und zieht. Das, was damals zur Avantgarde zählte und heute noch genauso unverbraucht und eigensinnig daherkommt, das ist meine Musik"..."
Lübecker Nachrichten, 28.02.2002
"Schön cool wie Frankie - Mit dem Swing ist die edle Lässigkeit zurückgekehrt"
"....Auch Hamburg wurde vom neuen Swing-Fieber erfasst, das aus den USA nach Europa schwappte. Das Musical "Swinging St. Pauli" verwandelte das Schmidts Tivoli im Sommer letzten Jahres in eine einzige große 30er-Jahre-Tanzfläche....
....Aushängeschild ist die personifizierte Edel-Coolness: Swantje Harmsen alias >b>"DJ SWINGIN' SWANEE" trägt Anzug, Fedora-Hut und zweifarbige Schuhe. Zwischen rotgeschminkten Lippen eine Zigarettenspitze. Die Dame weiß, wie man den Hut trägt. Hätte Frankie bestimmt gefallen."
Welt am Sonntag, 17.12.2000
"....Im ehemaligen Foyer der Schilleroper haben DJ SWINGIN' SWANEE und ihre Crew die Zeitmaschine angeworfen und die Besucher der "Tuxedo Junction"-Party stilecht in die Zeit des Vorkriegsamerika geführt. Im schummrigen Hinterzimmer wird Black Jack gespielt, an der Bar gibt es eiskalte Martinis, und auf der Tanzfläche wirbeln die Paare zu Rhythmen von Ellington...."
Die Zeit, Magazin, 11.02.1999
"Neoswing"
"Eine andere Erscheinung der neuen Hamburger Swingszene ist SWINGIN' SWANEE, eine junge Dame, die mit geölten Cab-Callowway-Haaren und authentischem Herrenanzug nebst Hut und weißbraunen Lederschuhen aus dem Amerika der dreißiger Jahre auftritt.In Clubs und auf Parties macht sie den Tänzern mit den alten Schätzen Gummibeine."